Weiblich gelesene Menschen
Personen, die im sozialen Umgang als weiblich wahrgenommen werden — unabhängig von ihrer Selbstbezeichnung.
Warum dieser Begriff?
„Weiblich gelesen” beschreibt, wie Außenstehende eine Person geschlechtlich wahrnehmen — nicht, wie diese Person sich selbst versteht. Der Begriff trennt Selbst- und Fremdwahrnehmung und ist damit präziser als „Frauen”, wenn es um Gewalterfahrungen geht.
Bedeutung in der Gewalt-Diskussion
Bei sexuell konnotierter digitaler Gewalt sind Opfer überwiegend weiblich gelesen — auch wenn sie sich selbst nicht-binär oder männlich identifizieren. Die Tat folgt der Wahrnehmung der Täter, nicht der Selbstbezeichnung der Betroffenen.