Digitale Gewalt
Sammelbegriff für Gewaltformen, bei denen das Internet als Werkzeug oder Waffe genutzt wird — die Verletzungen sind real, nicht virtuell.
Was umfasst der Begriff?
Digitale Gewalt ist ein Sammelbegriff für: Cybermobbing, Cybergrooming, Hate Speech, Stalking, Doxxing, Identitätsdiebstahl, Deepfake-Pornografie und mehr. Gemeinsam ist ihnen: Das Internet ist Tatmittel oder Tatort einer Gewalttat gegen eine reale Person.
„Reale Gewalt”
Moritz Becker formuliert im Podcast: „Digitale Gewalt ist keine virtuelle Gewalt — sondern reale Gewalt.” Die Verletzungen sind echt: psychisch, sozial, manchmal körperlich. Die Logik „im Internet ist alles weniger schlimm” ist falsch — sie verharmlost und entlastet Täter.
Wer ist betroffen?
Bei sexuell konnotierter digitaler Gewalt überproportional weiblich gelesene Menschen. Die Studienlage ist deutlich.